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Frühjahrsturniersieger und Mr. Mattighofen, Patrick Ofner

Patrick Ofner, der Kärntner, der diese Saison für den UTC Waidhofen (NÖ) in der Bundesliga antritt, ist das Maß aller Dinge beim Mattighofner Frühjahrsturnier. Er setzte sich am vergangenen Sonntag...

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Ofner begann das Turnier als zwei gesetzt und hatte mit Lokalmatador Bernhard Otter (WC) keinen leichten Gegner gezogen. Otter versuchte alle Varianten, die ihm zur Verfügung standen und landete auch unter tosendem Applaus den einen oder anderen spektakulären Punkt. Bernhard Otter unterlag schlussendlich dem haushohen Favoriten nur mit 4-6 und 3-6. Im Achtelfinale schlug Ofner seinen Kärntner Landsmann Paul Schmölzer 6-0 6-3 und auch im Viertelfinale hatte er mit Christopher Hutterer (OÖ) keinerlei Probleme, siegte sicher 6-2 6-2. Das Halbfinale sah einen, vor allem im ersten Satz, fulminanten Fight gegen Johannes Bangratz (NÖ/4), den Ofner schlussendlich doch noch recht sicher mit 7-5 6-1 für sich entschied.

Im Finale, das bei brütender Hitze in Szene ging, traf Ofner auf den topgesetzten Tiroler in STC-Diensten Alexander Erler, der ebenfalls ohne Satzverlust blieb. Erler schlug vorerst den Steirer Alexander Schager 6-1 6-0, im Achtelfinale seinen Clubkollegen Benedikt Emesz, der ein tolles Match lieferte, mit 6-3 und 6-4, ehe er im Viertelfinale mit Daniel Geib (OÖ/5) kurzen Prozess machte und 6-2 6-2 siegte. Auch der Niederösterreicher Markus Sedletzky vermochte Erler nicht zu stoppen und unterlag klar mit 2-6 und 4-6.

Das Finale begann mit einem Knalleffekt, denn der leichte Favorit Ofner musste Satz eins Erler überlassen, war dann jedoch wirklich fokussiert, schlug zurück und holte so den Satzgleichstand. Danach gab es jedoch nur noch einen, der spielte: Patrick Ofner erschütterte mit seiner Leichtfüßigkeit Erler immer wieder und hatte bei fast jedem Ballwechsel eine bessere Antwort parat. Ofner nützte das Momentum perfekt, zog schnell auf 4-0 davon und ließ nichts mehr anbrennen. Den ersten Matchball verwertete Patrick Ofner zu seinem vierten Sieg nach zwei Stunden und vierzig Minuten und unterstrich diesen Erfolg mit einem noch nie von ihm bis dato gehörten Jubelschrei!

Peter Bazzanella

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